Wie Sie zum Kundenmagneten werden

Intelligente Inbound Strategien umsetzen

Wie wäre es, wenn du den Kunden nicht mehr mühevoll einem nach dem anderen hinterher jagen müsstest, sondern es ab morgen die Kunden sind, die dir hinterherlaufen?

Zu schön um wahr zu sein, meinst du? Gerade für Dienstleister sind Inbound Strategien mit das Beste, was sie tun können. Einfach, effizient und sehr wirkungsvoll!

Inbound Marketing
Inbound Marketing ist die clevere Schwester vom klassischem Push Marketing. Sie setzt auf gezielte Kundenansprache, statt auf Massenmarketing. Voraussetzung ist ein gutes Produkt, dass von den Kunden bzw. bestimmten Kundengruppen auch wirklich gebraucht wird. Die Kunden werden informiert und nicht verführt das Produkt zu kaufen. Die Kommunikation findet auf Augenhöhe statt und ermöglicht eine Interaktion, also den Dialog.

Abschied vom Push Marketing
Für alle, die mit dem Begriff nichts anfangen können: Push Marketing meint das aktive bewerben von Leistungen oder Produkten.

Was ist daran falsch?
Es wird ja schon seit ein paar hundert Jahren gemacht. Man muss doch seine Leistungen verkaufen und die anderen machen es doch auch, da muss man doch mithalten und schließlich will man ja verkaufen, oder?

Funktioniert nicht mehr
Etwa 13.000 Werbebotschaften prasseln täglich auf jeden von uns ein. Achtest du wirklich noch darauf oder hast du nicht auch längst auf Durchzug geschaltet? Und täglich werden es immer noch mehr.

Da es nicht mehr funktioniert versucht man mit Masse das auszugleichen, was an Klasse fehlt. Das Ergebnis: immer höhere Werbeausgaben auf immer neue Kanäle bringen immer weniger Kunden und damit Umsatz. Mehr desselben funktioniert nicht!

Pull Marketing
Statt Werbung in den Markt mit schriller Gewalt hineinzudrücken wird hier ein Sog erzeugt. Anders ausgedrückt: man wirbt den Kunden nicht hinterher, sondern zieht die richtigen Kunden an und wird von ihnen gefunden.

Wie funktioniert das?
Erst einmal es funktioniert und zwar hervorragend, aber wer sich jetzt der Illusion hingibt das man nur die Hände in den Schoss zu legen braucht und die Kunden rennen einem die Bude ein, den muss ich enttäuschen. Es ist harte Arbeit und kostenlos ist es auch nicht, aber wie gesagt sehr wirkungsvoll und kostengünstiger als das stumpfe massenhafte Heraushauen von Werbung.

Positionierung
Ein klare Positionierung ist der Dreh- und Angelpunkt. Es muss sauber herausgearbeitet werden wofür das Unternehmen mit seinen Leistungen steht und wofür es zukünftig stehen möchte. Das man sich hierzu die Kundenbedürfnisse und die Wettbewerber näher anschauen sollte versteht sich – fast – von selbst.

Kundenfokussierung
Oder besser gesagt die Spezialisierung auf bestimmte Kundengruppen oder noch genauer um die Lösung von Kundenproblemen geht es hier. Löst du keine Kundenprobleme hast du langfristig ein Problem, zumindest im Dienstleistungsbereich.

Es ist unwahrscheinlich das die Menschen irgendwann das Essen einstellen werden, aber auch hier verändern sich die Kundenbedürfnisse. Von den zeitsparenden Industrie- und Fertigprodukten geht der Trend immer mehr Richtung bio und regional. Slow Food. Frisch und gesund ist wichtiger geworden als schnell, viel und billig. Und richtig, nicht für alle Kunden.

Nischenmarketing
Ist eigentlich die logische Fortsetzung der Kundenfokussierung. Wenn du dich auf bestimmte Kundengruppen konzentrierst landest du eigentlich automatisch in einer Nische. Wenn du strategisch vorgehst, in einer lukrativen Nische. du siehst also, dass was erst einmal nach Abseits oder Reduktion ausschaut ist in Wirklichkeit eine Konzentration deiner Mittel und Kräfte auf das Wesentliche.

Das Gegenteil, also Massenmarketing folgt dagegen dem Gießkannen Prinzip. Große Mengen ausschütten in der wilden Hoffnung das es auch ein paar richtige Kunden erreicht. Empfehle ich jedem, der nicht mehr weiß wohin mit seinem Geld. Wobei, auch da gibt es bessere Möglichkeiten, oder?

Content Marketing
Ach, da ist es wieder. Ich weiß gar nicht so recht, ob mich der Hype darum eigentlich mehr ärgern oder amüsieren soll. Der Grundgedanken dahinter ist eigentlich selbstverständlich: Werbung braucht Inhalte, genauer relevante Inhalte. Die Kunden sind heute kritischer geworden. Manch einer beklagt die Transparenz, aber wohl auch mehr die, die von unwissenden Kunden profitieren.

Konkret heißt es, dass du auf deiner Website und all deinen Außenpräsentationen die Inhalte so pflegen sollten, dass sie für deine Kunden interessant und wichtig sind. Selbstbeweihräucherungen sind es nicht. Ebenso Newsletter, die immer nur kaufen, kaufen, kaufen schreien.

Wer jetzt Lust hat seine Texte mal einer kritischen Bullshit Überprüfung zu unterziehen, dem empfehle ich das BlaBlaMeter: www.blablameter.de

SEO Marketing
Genau, hier geht es um’s gefunden werden. Simpel, aber dennoch immer wieder gerne unterschätzt wird die Tatsache das die Kunden wissen müssen das du existiert um dich überhaupt finden zu können.

Und wo suchen die Kunden dich? Im Internet! Wirst du da nicht gefunden, musst du einen großen Werbeaufwand betreiben.

Verwende deshalb ein gerütteltes Maß an Sorgfalt und Arbeit auf dein SEO-Marketing. Du solltest deine Suchanfragen akribisch auswerten. Wonach haben die Kunden gesucht die auf deiner Website gelandet sind. Wie lange sind sie geblieben. Sofortige Abbrüche sagen sehr viel darüber aus, ob du die geweckten Erwartungen auch erfüllt hast. Suchen die Kunden intern auf deiner Seite und nehmen sie deine Angebote an?

Es ist ein Prozess der 2 – 3 Monate braucht um seine Wirksamkeit zu entfalten. Misstraue deshalb jedem, der dich für ein saftiges Honorar innerhalb von 2 Wochen bei Google auf Platz eins hieven will.

Fazit
Inbound Marketing ist die clevere Schwester vom klassischem Push Marketing. Sie setzt auf gezielte Kundenansprache, statt auf Massenmarketing. Voraussetzung ist ein gutes Produkt, dass von den Kunden bzw. bestimmten Kundengruppen auch wirklich gebraucht wird. Die Kunden werden informiert und nicht verführt das Produkt zu kaufen. Die Kommunikation findet auf Augenhöhe statt und ermöglicht eine Interaktion, also den Dialog.