Markenimage

Schon wieder! Opel!!!
Eines dieser Dickschiffe mit einem Marketingbudgets in einer Höhe dass einem schier der Mund offen stehen bleibt und dann scheitern die an den Basics. 2010 haben die ihr Werbebudget auf satte 117 Mio. Euro aufgestockt. Über so einen Jahresumsatz würde sich so mancher Mittelständler freuen.

Das Markenimage von Opel ist laut einer Untersuchung des Kölner Marktforschungsinstituts YouGov mehr als schlecht. Von allen deutschen Automarken schneidet Opel in Bezug auf Qualität, Preis-Leitungs-Verhältnis, Kundenzufriedenheit und Reputation am schlechtesten ab. Als Ursache wurde eine fehlende Positionierung diagnostiziert. „Die Markenwahrnehmung von Opel ist längst nicht so klar wie die von VW, BMW und Mercedes. Für was steht Opel genau?

Opel ist mal wieder ein sehr gutes Beispiel dafür das es definitiv nicht funktioniert ein Markenimage nur über die Kommunikation, sprich über bunte Werbebildchen, aufbauen zu wollen. Eine saubere Positionierung greift viel weiter und setzt immer an der Basis an: an den Produkten, an der Preispolitik, an der internen Markenbildung die nicht gelingen kann wenn sie erstens intern nicht kommuniziert wird und zweitens trotz Milliardenumsatz Arbeitsplätze abgebaut werden.

Ein Negativbeispiel das mich traurig und wütend macht. Was hätte man alles Sinnvolles mit dem Werbebudget anfangen können. Für die Marke Opel und die Menschen aus denen das Unternehmen besteht.


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